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5 Gründe: Probleme bei der Digitalisierung

Die Digitalisierung bietet jede Menge Chancen und Möglichkeiten, aber seien wir mal ehrlich – sie ist auch kein einfacher Spaziergang. Ein Unternehmen wird nicht im Handumdrehen digital. Das wird deutlich, wenn man sich die Gründe anschaut, warum mancherorts der Digitalisierungsmotor stottert oder sogar ganz ausfällt. In diesem Artikel möchten wir Ihnen nicht nur diese Gründe vorstellen. Wir geben Ihnen zusätzlich Tipps, wie Sie den Sprung in die digitale Welt erfolgreich meistern können.

Probleme bei der Digitalisierung: Mangelndes digitales Know-how

Die Digitalisierung zwingt Unternehmen weltweit dazu, sich ständig anzupassen und auf dem Laufenden zu bleiben. Im deutschen Mittelstand gibt es dabei allerdings oft einen Haken: das mangelnde digitale Know-how. Gerade kleinere Unternehmen haben teilweise Schwierigkeiten, die nötigen digitalen Fähigkeiten aufzubauen oder kluge Köpfe für diesen Bereich an Land zu ziehen. Das hat zur Folge, dass die Einführung von digitalen Technologien und Prozessen vermeidbare Kosten erzeugt. Die Wettbewerbsfähigkeit und die Innovationskraft leiden oftmals darunter.

Und wenn das digitale Verständnis auf der Strecke bleibt, dann bleiben nicht nur Chancen zur Effizienzsteigerung ungenutzt. Potenzielle Gefahren bezüglich der IT-Sicherheit werden nicht richtig angepackt. Das mangelnde digitale Know-how sorgt dafür, dass das Team im Unternehmen den Digitalisierungsweg nicht gänzlich verstehen und nachvollziehen kann. Das macht die Umsetzung von Digitalisierungsstrategien nicht gerade zum Spaziergang.

Damit man sich diesen digitalen Herausforderungen stellen kann, ist es für Unternehmen im deutschen Mittelstand entscheidend, in die Entwicklung digitaler Kompetenzen zu investieren. Das kann durch interne Schulungen, externe Experten oder das Beschäftigen von Fachkräften umgesetzt werden. Der digitale Wandel geht somit leichter über die Bühne.

Probleme bei der Digitalisierung: Widerstand gegen digitale Veränderungen

Die Digitalisierung verspricht einiges: Effizienzsteigerung, Kostenreduktion und bessere Kommunikation. Klingt super, oder? Trotzdem gibt es einen weiteren Haken: Viele Unternehmen stoßen bei der Umsetzung auf den Widerstand ihres Teams. Viele plagt die „Angst vor Veränderung“. Und dieses Problem kann viele unterschiedliche Gründe und Ursprünge haben. Einige fühlen sich von den neuen Technologien überfordert oder haben Angst, ihren Job zu verlieren. Andere sind skeptisch gegenüber Veränderungen. Sie sehen den Nutzen der Digitalisierung nicht oder hängen an gewohnten Arbeitsabläufen.

Dieser Widerstand kann den ganzen Digitalisierungsprozess ausbremsen und sogar komplett zum Stoppen bringen. Es ist umso wichtiger, dass Unternehmen nicht nur die technischen, sondern auch die menschlichen Aspekte der Digitalisierung im Blick behalten. Nutzen Sie hierfür kluge Strategien, um gegen den Widerstand anzukommen und Ihr Team für die Reise zu begeistern. Wie setzen Sie das am besten um?

Es geht darum, die Personen im Unternehmen aktiv in den Veränderungsprozess einzubeziehen. Nehmen Sie ihre Ängste und Bedenken ernst und kommunizieren Sie klar, wie die Digitalisierung ihre Arbeit besser machen kann. Schulungen können helfen, Unsicherheiten abzubauen und die Akzeptanz für die neuen Technologien zu pushen. Effektives Change-Management, das auf die Bedürfnisse der Menschen eingeht, ist der Schlüssel. Halten Sie den Widerstand klein, um die erfolgreiche Einführung der Digitalisierung im Unternehmen sicherzustellen.

Probleme bei der Digitalisierung: Unzureichende technische Infrastruktur

Die Digitalisierung bringt jede Menge Vorteile mit sich. Aber halt: berücksichtigen Sie bitte die technische Infrastruktur. Jegliches digitales Know-how hilft Ihrem Team nicht, wenn die Systemlandschaft noch in der Steinzeit festhängt. Wenn diese nicht mitspielt, wird es schwierig. Dieses Problem kennt man in Unternehmen aller Größenordnungen. Eine mangelnde technische Infrastruktur kann viele Gesichter haben: sei es veraltete Hardware, Software, die in einer veralteten Version hängt, oder eine schleichende Internetverbindung. In solchen Situationen wird es knifflig, die Möglichkeiten der Digitalisierung richtig auszuschöpfen. Das kann von Produktivitätsverlusten über ineffiziente Prozesse bis hin zu Problemen mit der Wettbewerbsfähigkeit führen. Und nicht zu vergessen: Sicherheitslücken können auftauchen, die das Unternehmen anfällig für Cyber-Angriffe machen. Dann ist der Schritt in die digitale Welt, nicht der Erste, der getätigt werden sollte. Modernisieren ist angesagt!

Also: um mit der Digitalisierung richtig starten zu können und Ärger zu vermeiden, ist es wichtig, in eine technische Infrastruktur zu investieren. Das heißt nicht nur, Hardware und Software auf Vordermann zu bringen, sondern sicherzustellen, dass die Internetverbindung die Arbeitsabläufe meistern kann. Moderne Technik ist also das A und O, um den Herausforderungen der Digitalisierung die Stirn zu bieten.

Probleme bei der Digitalisierung: neue digitale Infrastruktur zu wenig testen

Haben Unternehmen ihre neue Softwareinfrastruktur hochgezogen, entsteht oft das Problem, dass die Systeme am Anfang nicht ordentlich durchgetestet werden. Neue Softwarelösungen sind brillante Möglichkeiten für Effizienz und Prozessoptimierung. Aber sie liefern Risiken – besonders dann, wenn die Systeme nicht gründlich auf ihre Funktionalität und Sicherheit gecheckt werden.

Ein unzureichendes Testing kann zu versteckten Fehlern und Schwachstellen führen, die später ganz schön teuer werden können. Unnötig komplizierte Prozesse, Datenverluste oder sogar Ausfälle der Software – das kann passieren und die Funktionsfähigkeit des Unternehmens auf den Kopf stellen. Wenn kritische Sicherheitslücken unter dem Radar bleiben, macht es das Unternehmen zusätzlich anfällig für mögliche Bedrohungen. Datenverlust oder Cyber-Angriffe braucht wirklich niemand.

Um diese Risiken zu minimieren, ist es wichtig, genug Zeit und Ressourcen für ausgiebige Tests der neuen Software einzuplanen. Durch solide Testphasen können potenzielle Fehler frühzeitig erkannt und ausgemerzt werden, bevor die Systeme in den normalen Betrieb übergehen. Ein gut durchdachtes Testmanagement sorgt nicht nur für bessere Softwarequalität, sondern stärkt das Vertrauen der Nutzer in die Zuverlässigkeit der neuen Infrastruktur. Da wären wir wieder bei dem Thema Change Management. Investitionen in umfassendes Testing zahlen sich langfristig aus und sorgen dafür, dass die Softwaresysteme reibungslos laufen und sicher sowie stabil sind.

Problem bei der Digitalisierung: Zu viel Digitalisierung auf einmal ist auch nicht gut

Jetzt hat Ihr Unternehmen richtig Spaß an der Digitalisierung gefunden. Da kann es nicht schnell genug gehen, bis das „Megaprojekt Digitalisierung“ durchgezogen wird. Am besten alles auf einmal, richtig? Oft setzen Unternehmen ehrgeizige Ziele für ihre neuen Softwareprojekte, ohne sich richtig vorzubereiten. Das Problem ist, dass man zu große Softwareprojekte viel zu schnell durchboxen will, ohne die nötigen Vorkehrungen zu treffen. Und das kann richtig Ärger bedeuten und den Erfolg des Projekts aufs Spiel setzen.

Unternehmen unterschätzen teilweise die Komplexität und den Umfang eines Softwareprojekts. Das kann dazu führen, dass Ressourcen nicht richtig geplant sind.  Es fehlt das Budget, die Zeit oder die qualifizierten Leute. Und wenn die nötigen Ressourcen fehlen, kann das zu Verzögerungen, Budgetüberschreitungen und Qualitätsproblemen führen.

Dazu kommt, dass oft vergessen wird, die betroffenen Personen richtig mit einzubeziehen und zu informieren. Dabei ist klar, dass die Akzeptanz und das Verständnis der Mitarbeiter und Mitarbeiterinnen, die das neue System nutzen sollen, an erster Stelle stehen. Wenn die Kommunikation und die Schulung nicht stimmt, kann das zu Widerstand, Verwirrung und ineffizienter Nutzung der neuen Software führen. Alles eine Sache des Change Managements.

Planung ist das A und O

Um diesen Herausforderungen zu begegnen, ist es entscheidend, Softwareprojekte realistisch zu planen und die nötigen Ressourcen gut einzuteilen. Dazu gehört eine ordentliche Analyse der Anforderungen, ein realistischer Zeitplan und von Anfang an alle relevanten Personen mit ins Boot zu holen. Außerdem ist eine klare Kommunikation über den Fortschritt des Projekts und Schulungsmaßnahmen für die Mitarbeiter und Mitarbeiterinnen, die von der neuen Software betroffen sind, unverzichtbar. Nur so kann man sicherstellen, dass die Einführung der neuen Software ohne größere Hürden klappt und die Leute sie erfolgreich nutzen können.

Betrachten Sie es doch einmal aus einer anderen Perspektive. Setzen Sie lieber auf kleinere Projektschritte, als auf ein mega Riesenprojekt, in dem sich am Ende niemand mehr auskennt. Kleine Projektphasen haben den Vorteil, dass die Erfolge schneller sichtbar und greifbar werden. Zudem kann die Leistung Ihres Teams einfacher gemessen werden und niemand ist überfordert, den Durchblick zu behalten. Feiern Sie lieber kleinere aber stetige Erfolge und motivieren Sie so Ihre Mannschaft.

Wir können Sie bei der Umsetzung Ihres nächsten Digitalisierungsprojekts unterstützen. Von der Planung bis zur Umsetzung. Sprechen Sie uns gerne an.

Zusammenfassung: So vermeiden Sie das Scheitern bei der Digitalisierung

Einbezug und Schulung Ihres Teams

Damit die Digitalisierung im deutschen Mittelstand durchstarten kann, ist es entscheidend, die Mitarbeiter und Mitarbeiterinnen mit ins Boot zu holen und ordentlich zu schulen. Denn oft genug gehen Digitalisierungsprojekte in die Hose, weil die Belegschaft nicht genug in den Veränderungsprozess eingebunden wird. Deshalb ist es wichtig, Ihr Team frühzeitig auf dem Laufenden zu halten, Ängste zu zerstreuen und ihre Expertise voll auszuschöpfen, wenn es um die Einführung neuer Technologien geht. Durch gezielte Schulungsmaßnahmen können sie fit gemacht werden, um die neuen digitalen Tools effizient zu nutzen und den Wandel positiv mitzugestalten. Am Ende des Tages sind es die Mitarbeiter und Mitarbeiterinnen, die jeden Tag mit den neuen Technologien arbeiten müssen.

Proaktives Management bei technologischen Herausforderungen

Digitalisierung im Unternehmen ist ein längerer Prozess und erfordert eine gute Vorbereitung, besonders im technologischen Bereich. Ganz ehrlich, es nützt nichts, wenn Sie noch mit Schreibmaschinen hantieren, aber gleichzeitig Ihre Daten in die Cloud verlagern wollen. Für einen erfolgreichen Digitalisierungskurs benötigen Sie ein proaktives Management, das sich den technologischen Herausforderungen stellt. Oftmals werden Digitalisierungsprojekte durch unvorhergesehene technische Pannen oder inneren Widerstand ausgebremst. Ein vorausschauendes Management, das mögliche Schwierigkeiten frühzeitig erkennt und angeht, ist hier das A und O. Das bedeutet auch, die Technologien regelmäßig auf den neuesten Stand zu bringen, um den Anforderungen des Marktes gerecht zu werden und eine reibungslose digitale Transformation sicherzustellen.

Berücksichtigung der Kundenerwartungen

Wie weit ist Ihre Branche bei der Digitalisierung? Und wie digital sind Ihre Kunden? Die Bedürfnisse und Erwartungen Ihrer Kunden sollten Sie bei Ihrem Digitalisierungsprojekt berücksichtigen. Oftmals gehen Projekte daneben, weil sie nicht genug auf die Anforderungen der Zielgruppe abgestimmt sind. Gerade der deutsche Mittelstand sollte sich intensiv mit den Erwartungen seiner Kunden auseinandersetzen und digitale Lösungen entwickeln, die einen echten Mehrwert bieten. Kundenzentrierte Ansätze, wie die Implementierung benutzerfreundlicher Schnittstellen oder die Anpassung von digitalen Dienstleistungen an individuelle Kundenbedürfnisse, tragen dazu bei, dass die Digitalisierung nicht nur intern, sondern auch extern erfolgreich umgesetzt wird. Damit machen Sie nicht nur Ihre internen Prozesse fit für die digitale Ära, sondern punkten auch richtig bei Ihren Kunden.

Fazit: Probleme sind zum Lösen da

Abschließend lässt sich sagen, dass die Digitalisierung zweifellos eine Herausforderung für jedes Unternehmen darstellt. Doch es ist eine Herausforderung, die Chancen und Wachstumspotenzial birgt. Es ist kein einfacher Weg und erfordert ein Umdenken in vielen Bereichen. Die vorgestellten Probleme – von mangelndem digitalen Know-how über Widerstand gegen Veränderungen bis hin zu technischen und planerischen Hürden – zeigen deutlich, dass Digitalisierung eine komplexe Angelegenheit ist, die eine umfassende Strategie und viel Fingerspitzengefühl erfordert.

Die Digitalisierung ist kein Sprint, sondern ein Marathon. Es geht nicht darum, als Erster ins Ziel zu kommen, sondern darum, das Rennen erfolgreich zu beenden. Mit einer durchdachten Herangehensweise, der richtigen Unterstützung und einem klaren Blick für die Bedürfnisse Ihrer Kunden können Sie verhindern, dass Ihr Digitalisierungsvorhaben scheitert.

In diesem Sinne: Sehen Sie die Digitalisierung nicht als Bedrohung, sondern als eine einzigartige Chance, Ihr Unternehmen zukunftsorientiert aufzustellen. Mit Geduld, Weitsicht und Entschlossenheit können Sie die Weichen für Ihren langfristigen Erfolg stellen. Wenn Sie Unterstützung benötigen oder Fragen haben, stehen wir Ihnen gerne beratend zur Seite. Lassen Sie uns gemeinsam die digitale Zukunft Ihres Unternehmens gestalten.

 

 charnsitr/stock.adobe.com

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